Der Krebsgang des SC Obergerlafingen geht weiter. Am
Samstag verloren sie mit 8:3 gegen den Lokalrivalen Zuchwil Regio.
Es war die vierte Niederlage in Serie. Der SCO verharrt auf dem
vorletzten Tabellenplatz.
Das Spiel hätte gar nicht besser beginnen können. Mattle
erkämpfte sich in der Mittelzone die Scheibe und zog unbeirrbar
Richtung gegnerisches Tor. Der SCO-Stürmer liess dem Zuchwiler
Torhüter keine Chance und brachte sein Team nach nur 44 Sekunden
mit 0:1 in Führung. Genau den Start, den der SCO benötigte! Durch
den baldigen Ausgleich der Gastgeber liessen sich die Redstars
nicht beirren. Sie kämpften weiter, machten ihre Checks fertig und
kamen immer wieder zu Chancen. Mit einem knappen 3:2-Rückstand ging
es schliesslich in die erste Pause.
Danach fanden die Gastgeber aus Zuchwil den Tritt aber schneller
und besser. In der 27. Minute lagen sie mit 5:2 in Führung. Bei
diesem Stand war es wiederum Mattle, der den Torhüter austanzte und
sich mit dem 5:3 noch einmal gegen die drohende Niederlage stammte.
Vergebens: Am Schluss unterlagen die Redstars mit 8:3.
Besonders unglücklich mutet an, dass die Obergerlafinger zwei
Gegentreffer direkt nach einer Drittelpause kassierten und dass der
EHC Zuchwil Regio gleich bei drei Treffern mit einem Steilpass an
die blaue Linie die gesamte SCO-Verteidigung ins Leere laufen
liess.
Langsam macht sich bei den Fans des SC Obergerlafingen eine
gewisse Ratlosigkeit breit. Trotz dem klaren Verdikt auf der
Anzeigetafel: Das Team von Trainerduo Mouther/Weber konnte mit dem
Gegner mithalten und war keineswegs chancenlos. Nach dem 5:3
Anschlusstreffer schien es, als könnten die Redstars das Blatt noch
einmal wenden. Doch das 6:3 in der 52. Minute machte sämtliche
Hoffnungen auf einen Derbysieg zunichte.
Ralph Heiniger